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Im Institut für Allgemeine Sonderpädagogik der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg ist folgende Stelle zu besetzen:

Tenure-Track-Professur für Pädagogik bei Behinderung und Benachteiligung/Inklusion

Umfang

Vollzeit

Vergütung

W1 LBesGBW

Beginn

zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Befristung

zunächst befristet gem. § 51 Abs. 7 LHG BW

Die Pädagogische Hochschule ist eine von sechs Pädagogischen Hochschulen in Baden-Württemberg mit rund 6.000 Studierenden und über 470 Mitarbeitenden. Die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg ist eine den Universitäten gleichgestellte Hochschule mit Promotions- und Habilitationsrecht und konzentriert sich auf bildungswissenschaftliche Fragestellungen in Forschung und Lehre. Internationalisierung ist an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg ein zentrales Thema.

Das Fach „Pädagogik bei Behinderung und Benachteiligung“ an der Fakultät für Teilhabewissenschaften verbindet disziplinäre Themen der Erziehungswissenschaft und Sonderpädagogik mit gesellschaftlichen Ansprüchen im Kontext von Inklusion und Teilhabe. Die Professur soll dazu beitragen, durch ihre Forschung erziehungswissenschaftliche, sonder- und inklusionspädagogische Fragen und Aspekte zu verknüpfen, weiterzuentwickeln und an der Fakultät für Teilhabewissenschaften nachhaltig zu verankern. Die Juniorprofessur bietet Entwicklungsmöglichkeiten in einem anregenden und dynamischen Arbeitszusammenhang an der PH Ludwigsburg.

Die Professur wird im Rahmen eines Programmes des BMBF finanziert, mit dem eine doppelte Vertretung eines Faches für die Zeit der Juniorprofessur bis zum Eintritt der bisherigen Stelleninhaberin in den Ruhestand ermöglicht wird.

Die Einrichtung der Tenure-Track-Professur erfolgt im Rahmen der Bewilligung im Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen und Bedingungen des § 51 LHG Baden-Württemberg. Die Einstellung nach § 51 Absatz 7 LHG erfolgt befristet im Beamtenverhältnis auf Zeit oder im Angestelltenverhältnis. Bei positiver (End-)Evaluation erfolgt die Berufung auf eine unbefristete W3-Professur ohne erneute Ausschreibung in einem angemessen vereinfachten Berufungsverfahren nach § 48 Abs. 1 LHG. Der Evaluationsablauf und die allgemeinen Kriterien der Qualitätssicherung und Evaluierung folgen dem Qualitätssicherungskonzept für Tenure-Track-Professuren an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg (https://media.ph-ludwigsburg.de/downloadzentrum/objekte/1408887-Qualittssicherungskonzept-fr-Juniorprofessuren-mit-Tenure-Track). Von Bedeutung für die Zwischen- und Endevaluation sind die unter „Aufgaben“ genannten fachspezifischen Kriterien.

Zielgruppe der Ausschreibung sind Nachwuchswissenschaftler*innen in einer frühen Karrierephase.

Ihre Aufgaben:

  • Forschung und Lehre (zunächst 4 SWS, nach erfolgreicher Zwischenevaluation 6 SWS) im Fach „Pädagogik bei Behinderung und Benachteiligung“
  • Beratung von Studierenden und Übernahme von Prüfungen in den Studiengängen „Lehramt Sonderpädagogik“ (Bachelor und Master) und im Masterstudiengang „Soziale Arbeit in sonderpädagogischen Handlungsfeldern“
  • Begleitung und Beratung von Studierenden in studienbegleitenden Projekten und bei schulpraktischen Studien
  • Mitwirkung in der akademischen Selbstverwaltung
  • Einwerbung von Drittmitteln wird erwartet

Ihr Profil:

  • Studium der Sonderpädagogik bzw. Erziehungswissenschaft (mit sonder-, heil- oder rehapädagogischen Schwerpunkten) und Promotion
  • zur Denomination affine inhaltliche Schwerpunkte
  • Erfahrungen und Kenntnisse in sonderpädagogischen Handlungsfeldern (schulisch/außerschulisch)
  • Expertise in Methoden empirischer Forschung (qualitative und/oder quantitative Forschungsmethoden) erwünscht
  • Voraussetzungen für Juniorprofessuren nach § 51 LHG BW

Wir bieten:

Die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg steht für die Vielfalt aller Beschäftigten. Wir begrüßen Bewerbungen von allen Interessierten, unabhängig von deren ethnischer und sozialer Herkunft, Alter, Religion, Geschlecht, Behinderung und sexueller Orientierung oder Identität. Die Pädagogische Hochschule strebt eine Erhöhung der Frauenanteile an, deshalb ist sie an Bewerbungen von Frauen besonders interessiert. Menschen mit Schwerbehinderung werden bei entsprechender Eignung vorrangig eingestellt.


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